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Olaf
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« Antworten #1 am: 15. Oktober 2007, 14:03:49 » |
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Liebe Hilli, also nun mal ein kleines Angebot zum Thema eigene Entscheidung während Deines Urlaubs hier in Patagonien: Du kommst am 27.12. wahrscheinlich früh morgens in Santiago an. Wir können einen Weiterflug nach Balmaceda noch am gleichen Tag organisieren. Dort holen wir Dich ab und bringen Dich zur ersten, von Dir ausgewählten "Station" (Deine Stationen kannst Du am einfachsten über unsere Service Partner kennenlernen, was Dir gefällt, merkst Du Dir, was nicht, wählst Du ab). Wir nehmen mal an, wir bringen Dich zur La Casona, denn das sind nur 1,5h vom Flughafen, nur 30 min mehr als eine Fahrt nach Coyhaique, aber dafür wesentlich ruhiger, idyllischer und eben authentisch patagonisch. Sra. Mary wird Dich umsorgen, und dort kannst Du erst einmal gut ausschlafen, und wenn Du den jetlag abgebaut hast, dann eventuell die Gegend erkunden oder über Senora Mary ganz unkompliziert eine Reittour (so 2-4h, auf sehr gemütlichen Pferden) bei den Baqueanos de la Patagonia arrangieren. Die wohnen gleich "nebenan". Wenn Du Dich entscheidest, weiterzureisen, steckt Dich Sra Mary in den Bus (das sprechen wir alles ab mit ihr) und Du kannst Dir dein nächstes Ziel aussuchen, Vorschlag Levican, Familie Villagran. Dort kann man wirklich noch das echte Leben einer typischen Pionierfamilie sehen und jede Menge lernen. weiter von dort vielleicht per Auto (denn der Bus fährt nur 2-3x pro Woche) zum Exploradoresgletscher. Frau Adelaida kontaktiert uns, und wir rollen weiter nach Süden bis wir bei Thomas und Katrin ankommen. Dort auch wieder solange verweilen, wie Du magst. Eventuell - falls Du Entdeckergeist hast, können wir das Schlauchboot mitnehmen und den Rio Exploradores erkunden, und vielleicht sogar bis hin zum Gualas Gletscher schippern, dieser Gletscher ist der nördlichste (auf der Südhalbkugel), direkt ins Meer kalbende Gletscher. Oder sogar weiter zur Lagune San Rafael, aber die wird voller Touristenboote sein. Weiter geht es je nach noch verfügbarer Zeit am besten per Auto nach Cochrane, dort wie schon früher beschrieben den NP Tamango per Boot befahren (Huemules), oder eben direkt weiter nach Süden, zum Refugio Los Nadis, ein Platz der bisher allen Top gefallen hat. Dort kann man auspannen, oder eben sehr schön trekken gehen oder auch per Faltboot/Schlauchboot den Rio Baker runterfahren. Weiter nach Villa O Higgins per Auto, das Boot über den See nehmen, und von dort bis zur argentinischen Grenze Wandern. Auf der anderen Seite über die Laguna del Desierto übersetzen lassen (oder rumlaufen) und per Bus nach Chalten, oder eben den Rio Electrico hinauf (sehr schöner Südbuchenwald). FitzRoy ist dann ganz nahe... Eventuell El Chalten nur kurz- dort setze ich Dich dann in den Bus nach El Calafate, so dass Du Deinen Freund besuchen kannst. Von El Calafate, falls noch Zeit ist - kann man einen Bus direkt nach Commodore Rivadavia nehmen, und von dort wieder nach Coyhaique fahren (plane 2 Tage), Rückflug von Balmaceda nach Santiago? Preise: Ich würde auf eine Nachricht warten, ob das so geht und Dir dann eine Email senden. Im Prinzip müssen wir auf die Transportkosten achten, denn die machen den Hauptteil aus. Rechne mit etwa 50.000 Pesos pro Tag für ein 2x4 Mietauto, der Liter Benzin kostet in Coyhaique 663 Pesos, in Villa O Higgins sicher knapp 800 Pesos. Die einzige Strecke, wo ein Mietwagen von Vorteil ist, ist von Levican nach dem Exploradorestal, es fahren zwar Busse, aber man muss sich halt an den Zeitplan anpassen. Das kann ich jedoch in den nächsten Tagen alles recherchiern. Essen: Rechne mit etwa 10.000 -15.000 Pesos pro Tag, in den Herbergen ist Frühstück meist inbegriffen. Übernachtung: meist nicht mehr als 12.000-15.000 Pesos für eine vernünfltige Herberge, Zelten: einen Obulus für das Campen auf einem fremden Grundstück gehört zum guten Ton und sollte dem Grundstückseigentümer überlassen werden. Das muss nicht immer eine Geldnote sein. Viel mehr freuen sich die Leute über frisches Obst, oder Yerba Mate oder andere Mitbringsel, die nicht einfach auf dem Lande zu beschaffen sind. Und ein Beitrag zur Abnutzung der Campingausrüstung(wir haben hier ein Problem mit der Ozoneinstrahlung, nach etwa 2 Jahren müssen wir jeweils neue Überzelte besorgen, denn der Zeltstoff verliert seine Eigenschaften und kann jederzeit einreissen, also ist nicht mehr sicher für unsere windige Gegend). Sonstige Ausgaben: Guide- das muessen wir verhandeln, Überfahrt über den Lago O Higgins(3x 30000) oder eigenes Schlauchboot- flexibler, evtl Schlauchbootfahrt Rio Exploradores- Gualas Gletscher., NP Tamango Fahrt per Boot (15000 etwa), Laguna del Desierto, Reiten... Das Schlauchboot kann man auch durch ein sehr stabiles Faltboot ersetzen, dann wird es sehr viel preiswerter. Aber dann müsste ich wissen, ob Du Faltbootfahren für akzeptabel hälst. Mehr dazu in der PN / Email... Bis bald Olaf
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