ColibriVentura - GUIDING in PATAGONIA

Bergwanderungen, Ausflüge, Flussfahrt südlich von Cochrane

Dauer: 14 Tage, möglich Oktober-Mai, Code 07W01

Zusammenfluß von Rio Nadis und Rio Baker Wandern Sie mit uns in weiten Tälern, genießen Sie neue Bergaussichten und krönen Sie Ihren Urlaub durch eine Bootsfahrt auf dem Rio Baker, hinab bis fast zum Pazifik.

Eine 14 tägige Tour für 2 - 3 Teilnehmer, gern Familien oder Paare oder kompatible Einzelreisende,  führt Sie in das Tal des Rio Baker dort, wo er auf den Rio Los Ñadis trifft. Wir erwarten Sie am Flughafen Balmaceda und bringen Sie zum Refugio Los  Ñadis, südlich von Cochrane. Dort werden wir zunächst eine einfache Wanderung in der Umgebung des Refugios unternehmen, um dann zu einem mehrtägigen Bergwanderausflug mit vorgeschobenem Zeltlager aufzubrechen. Wir haben Gelegenheit, einige der umliegenden Berge näher zu erkunden und vielleicht sogar zu erwandern/besteigen. Nach Rückkehr zum Refugio ist ein Erholungstag eingeplant (Angeln, Ausrüstung in Ordnung bringen, lesen oder einfach nur ausspannen). Danach geht es weiter zum Salton des Rio Baker, einer gewaltig anmutenden Engstelle des wasserreichsten Flusses Chiles. Unterhalb der Engstelle bauen wir unsere Faltboote oder unser Schlauchboot zusammen und lassen uns vom Wasserstrom tragen, bis wir eine Stelle in der Nähe des kleinen Dorfes Tortel erreichen. Hier falten wir unsere Boote wieder zusammen, besichtigen den pittoresken Ort Tortel und werden zurück zum Refugio gefahren. Auf der Rückreise vom Refugio nach Coyhaique werden wir uns je nach Wetter und Zeitplan einige  touristische Sehenswürdigkeiten der Region anschauen. Begleiten Sie uns auf dieser Fahrt zu einem der schönsten Flecken der Region Aysén. Fortführend weitere Informationen zur Reise.
Tunnel des Lucas Bridges Willkommen!

Wir von ColibriVentura begrüßen Sie ganz herzlich zu unserer "ersten im Internet angebotenen Tour". Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre unserer Angebote und bleiben Sie gespannt, denn in den nächsten Tagen stellen wir weiteren Content ein.


Herzlichst aus Patagonien, Chile
Ihr Olaf Wündrich

Foto (c) 2006 Marian Ehrt


Auf den folgenden Seiten finden Sie:

Kurzprofil der Tour

Im Reisepreis inklusive

Im Reisepreis nicht enthalten

Persöliche Ausrüstung

Ablauf der Tour Tag für Tag

Übersichtskarte Region Aysén

Übersichtskarte Tourgebiet

Bei speziellen Fragen, Buchungswunsch kontaktieren Sie uns bitte unter Angabe des Tourcodes 07W01.


Kurzprofil der Tour
  • 14 Tage, 13 Nächte -  Pilotreise mit moderaten bis fordernden Bergwanderungen (um etwa 2100 m hohe Berge) (Möglichkeit von Erstbesteigungen)  und Fahrt im Faltboot(en) oder Schlauchboot auf dem Rio Baker.
  • Geeignet für jung und alt, absolute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, gute Grundkondition, Verständnis der deutschen/englischen/spanischen Sprache, Schwimmer vorausgesetzt.
  • Sicherheit der Gruppe und des Einzelnen stehen an oberster Stelle. Kleine Gruppengröße von zwei bis drei (maximal vier bei Familie mit Kindern, Modalitäten müssten abgestimmt werden) Teilnehmern sorgt für bestmögliche Individualbetreuung des Einzelnen.
  • Teilnehmer der Tour helfen gemeinschaftlich bei Arbeiten, die zum besseren Gelingen der Tour beitragen, wie Zeltaufbau, Tragen der eigenen Ausrüstung (Rucksack sollte im Maximalfall 1/3 - 1/4 des Körpergewichts des/der Einzelnen nicht überschreiten), kommunale Koch-und Küchendienste.
  • Tour möglich von Oktober bis Mai.
  • Reisepreis auf Anfrage

Umrechnungskurse derzeit: [1EUR=CLP][1USD=CLP][1GBP=CLP] .

Im Reisepreis inklusive
  • Transport Balmaceda - Los Ñadis, Tortel - Coyhaique - Balmaceda
  • 2 Übernachtungen in einfachem sauberen Hostal, DZ/EZ bitte bei Buchung angeben
  • 5 Übernachtungen in rustikalem Refugio (Schlafraum ist für uns reserviert) oder Zelt nach Wahl, Mitnutzung des Aufenthaltsraumes und der Sanitäreinrichtungen
  • 6 Übernachtungen in stabilen 2 Personen-Zelten, Option: Sie bekommen (gegen Aufpreis) ihr eigenes Zelt - bitte mindestens 30 Tage vor der Reise uns zur Kenntnis geben.
  • Vollverpflegung (spezielle Diäten bitte mind. 30 Tage vor Tour vormerken) in Zusammensetzung und Nährwert abgestimmt auf Erfordernisse
  • 1 typisches patagonisches Asado oder je nach Wunsch auch weniger/ohne Fleisch und mehr/alles Salate - geben Sie uns Bescheid
  • 1 Essen im Restaurant (Vorspeise, Hauptgericht, Nachtisch, Softdrink)
  • Transport eines Teils der Nahrungsmittel soweit wie möglich zum ABC sowie Bootstransport zum Einsetzpunkt der Rio Baker -  Fahrt
  • Deutschsprachiger Guide
  • sämtliche Camping-, Boots- und Spezial(berg)ausrüstung außer: siehe persönliche Ausrüstung
  • sämtliches Kartenmaterial, GPS, Satellitennotfunkbaken, VHF Marinebandhandfunkgerät, Kurzwellenfunkgerät, Signalmittel etc.


Im Reisepreis nicht enthalten
  • Anreise zum Reisestartpunkt Balmaceda, Chile und Abreise ab Reiseendpunkt Balmaceda oder Coyhaique, Chile (wir können Ihnen jedoch bei Buchungen behilflich sein)
  • persönliche Ausrüstung - siehe Übersicht am Ende des Ablaufplanes (eine detaillierte Liste ist Ihnen nach Buchung zugänglich)
  • Versicherungen: Wir empfehlen den Abschluss einer Reisekranken-/Unfallversicherung, die auch die Kosten einer Such- und Bergungsaktion beinhalten sollte, siehe Häufige Fragen
  • Überweisungsgebühren
  • persönliche Auslagen während der Reise 
  • Alkoholische Getränke während der gesamten Reise


Weg zum Durchbruch des Lucas Bridges am Rio Baker Unterhalb des Saltons des Rio Baker ergießen sich die Wassermassen in eine Art Lagune. In die Felswand gehauen der Weg zum Durchbruch des Lucas Bridges

Foto (c) 2006 Olaf Wündrich
Spezielle Fragen, Buchungswunsch? Kontaktieren Sie uns (Tourcode 07W01).
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Persönliche Ausrüstung
  • Schlafsack (Komforttemperatur bis -10 °C, möglichst Kunstfaser, bei Daune bitte Goretexbiwaksack mitbringen)
  • Kopflampe oder Taschenlampe (LED-Lampen halten länger, 1,5 V Duracell können auf Anfrage hier besorgt werden)
  • feste Berg-Wanderschuhe (z.B. Meindl, müssen geeignet sein für Schneeschuhbefestigung, bedingt steigeisenfest)
  • Wandersocken (am besten 4 bis 5 Paar)
  • lange Unterwäsche (schweißregulierende Stoffe)
  • Fleecehose und Jacke, am besten winddicht
  • 1 warmer Pullover (Fleece)
  • warme Mütze mit Ohrenklappen, wenn atmungsaktiv- extraplus
  • Neckwarmer (Oma oder Balaclava), am liebsten winddicht
  • Fingerhandschuhe (Fleece winddicht oder gewalkte Schurwolle)
  • Fausthandschuhe (falls es richtig kalt werden sollte)
  • Gute Sonnenbrille, Bergtaugliche bevorzugt
  • Winddichte Hose mit Hosenträgern/Latz, Supratex oder TriplePoint Ceramic, Goretex geht auch
  • Winddichte Jacke gleicher Ausstattung
  • Gamaschen
  • Flusssandalen (Teva's), auch für die Dusche brauchbar
  • eigene kleine Apotheke, siehe Häufige Fragen, Rubrik Medizin
  • Reisetagebuch, falls Sie wollen
  • Reisepass
  • Impfausweis, Röntgenausweis, DAV-Ausweis falls vorhanden
  • Versicherungspolicen für die Reise
  • Reisezahlungsmittel, kleine Stückelung (Euro, Dollar wird auch genommen, man sollte aber auf dem Flughafen in Santiago von EUR in chilenische Pesos umtauschen- Achtung: Gelder, Ausweispapiere und andere Wertgegenstände verteilt tragen!)
  • Visa und Mastercard, falls vorhanden (können Sie nur in Cochrane und Coyhaique einsetzen, aber hilfreich im evtl. Notfall)
  • Eventuelle Ersatzbrillen/Kontaktlinsen, persönliche Hygieneartikel
  • Rucksack, um alles zu befördern, legen Sie Wert auf gute Tragbarkeit und Qualität etwa 75 l (Männer) 55 - 65 l (Frauen)
  • Tagesrucksack 30l
  • Liste der (E-Mail)-Adressen von Verwandten, Freunden und Bekannten.


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Ablauf der Tour Tag für Tag

Tag Aktivität Übern. Mahlzeiten
1 Begrüßung am Nachmittag auf dem Flughafen Balmaceda; wir fahren nach Cerro Castillo, wo wir nach der langen Flugreise in einer einfachen Herberge ausruhen. Hostal BZ, A
2 Heute geht es zeitig (8 Uhr) los auf einer befestigten Schotterstraße Richtung Süden, vorbei am Rio Ibañez, Rio Murta hin zum blau schimmernden General Carrera See. Seinen Ufern folgt unsere Straße. Bei der verschlafenen Ortschaft Pto. Rio Tranquilo befinden sich die sehenswerten Marmorkavernen, die wir bei gutem Wetter per Boot besichtigen werden. Ist das Wetter schlecht (zuviel Wind/Regen), versuchen wir es auf der Rückfahrt noch einmal. Die Weiterfahrt folgt nach einer Brotzeit, wir werden das blaue Band des wasserreichsten Flusses Chiles, den Rio Baker, das erste Mal sehen. Gegen Abend erreichen wir die Pionierstadt Cochrane. Von dort sind es noch einmal etwa 50 km weiter nach Süden, bis wir am Rio Barrancos von der Hauptstrasse, der Ruta 7 Sur, der wir bisher gefolgt sind, abbiegen und die letzten 10 km auf einem Nebenweg zum Refugio Los Ñadis fahren. Lilli und Rosendo, die Eigentümer des Refugios, erwarten uns sicher schon. Je nach Gusto kann gezeltet werden (2P./Zelt) oder das Refugio zur Übernachtung genutzt werden (Siehe Service Partner- Refugio Los Ñadis) Refugio/
Zelt
F, BZ, A
3 Nach dieser anstrengenden Fahrt gestern kann auf Wunsch etwas ausgeschlafen an diesen Urlaubstag herangegangen werden. Wir machen uns mit den Örtlichkeiten in der Nähe des Refugios bekannt und werden eine Einstiegswanderung auf einen der umliegenden Berge in Angriff nehmen. Wir brauchen nicht bis zum Gipfel (etwa 1300 Hm) gehen, werden aber trotz allem bei gutem Wetter eine ausgezeichnete Aussicht über die umliegenden Bergschönheiten bekommen, von denen die meisten noch auf ihre Erstbesteiger warten. Auf der gegenüberliegenden Talseite, getrennt von uns durch den Rio Baker, befinden sich schöne Bergwanderziele, die über ein vorgeschobenes Basislager besser erkundbar sind. Aber alles hängt natürlich vom Wetter und den Schneeverhältnissen ab. Wir besprechen gemeinsam die Lage, stecken unsere Ziele für die kommenden Tage ab und kehren in unser Refugio zurück. Am Abend können wir schon alles für einen Gang in ein vorgeschobenes Basislager fertigmachen Refugio/
Zelt
F , BZ, A

Zusammenfluß der Rios Baker und Nadis Aussicht vom Hausberg des Refugios. Der Zusammenfluss von Rio Baker und Rio Ñadis ist deutlich zu sehen, auf dem Landzipfel dazwischen leben Lilli und Rosendo.

Foto (c) Christof Schindele


F=Frühstück
BZ= Brotzeit
A=Abendbrot

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Tag Aktivität Übern. Mahlzeiten
4 Falls wir unser vorgeschobenes Basislager (ABC) auf der anderen Seite des Rio Baker aufschlagen können, setzen wir heute über den Fluss. Wir wandern bergan solange es uns Freude bereitet und schlagen unser vorgeschobenes Basislager an einer schönen Stelle auf. Eventuell kann uns einiges an Ausrüstung und Verpflegung per Pferdelast hinaufgebracht werden, das entscheidet sich jedoch nach dem Urteil der Gruppe. Auf dieser Tour sollte jeder seine persönliche Ausrüstung und auch einen Teil der Gruppenausrüstung, je nach Vermögen, tragen (Zelt, Kochutensilien etc.) Zelt F, BZ, A
5 Das ABC ist eingerichtet, das Wetter ist gut (oder wir optimistisch), also heute kann es losgehen. Wir versuchen, einfache Routen aufwärts zu finden, um dem Gebirge vielleicht die eine oder andere Aussicht und uns neue Einsichten - abzuringen. Die Taktik dieser Erkundungsgänge wird vom Consens und den Möglichkeiten der Gruppe diktiert. Wir haben MSR-Schneeschuhe dabei und sind so auch bei tieferem Schnee nicht so leicht abzuschrecken. Das ABC erwartet uns mit der Wohligkeit heißer Speisen und Getränke und der Sicherheit unserer sturmerprobten Zelte. Zelt F, BZ, A
6 Wir setzen nun konsequent unsere Erkundungstouren fort und können vielleicht heute bis zu einem Gipfelvorbau hochwandern oder einen Sattel erreichen. Stellt sich eine Route als gut heraus, kann sie auch für die kommenden zwei Tage etwas "präpariert" werden (Proviant, Markierungen etc), um eine eventuelle Gipfelkrönung vorzubereiten. Zelt F, BZ, A
7 Heute sollte, wenn uns das Wetterglück hold ist, der Aufstieg in Gipfelregionen gelingen. Bestens vorbereitet sind wir ja. Die Gipfelziele um das Refugio herum sind unter 2200m hoch, aber diese "Kleinigkeit" kann schnell große Mühen hervorrufen, wenn der Talboden bei wenigen Metern über Meereshöhe liegt. Wichtig ist jedoch nicht nur der Gipfelerfolg, sondern vielmehr sind es die Sinneseindrücke, die man in dieser fast unberührten Bergwelt erfährt. Wir werden sie in unseren Herzen bewahren. Zelt F, BZ, A
8 Wir brechen das ABC ab und gehen zurück zum Refugio (evtl. Überquerung des Rio Baker). Rosendo und Lilli erwarten uns, denn sie wollen natürlich wissen, wie es uns ergangen ist. Das Abendbrot kann je nach Gusto als typisches patagonisches Grillfest (Asado, meist wird Lamm oder Zicklein zubereitet) oder mit etwas weniger Fleisch angerichtet werden. Lilli wird uns, wenn wir im Refugio weilen, mit schmackhaftem Schwarzbrot, Marmelade aus eigener Herstellung, Eiern und anderen Köstlichkeiten versorgen. Refugio/
Zelt
F, BZ, A

Refugio Los Nadis Lilli und Rosendo heißen Sie willkommen Hier am und um das Refugio Los Ñadis können Sie gut entspannen.

Foto (c) Christof Schindele

F=Frühstück
BZ= Brotzeit
A=Abendbrot

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Tag Aktivität Übern. Mahlzeiten
9 Heute ist Reservetag (das sagen wir immer, wenn Sie richtig Seele und Geist baumeln lassen können). Sie können sich den Tag selbst einteilen. Sie können angeln gehen, spazieren, Rosendo oder Lilli bei der Arbeit zusehen - auch mal mit anpacken, falls die eine oder andere extra Hand erwünscht ist oder sich mit Kinderbetreuung beschäftigen - wenn die jungen Wildfange sie akzeptieren. Olaf und Rosendo werden die Ausrüstung für die Bootsfahrt auf dem Rio Baker vorbereiten und vielleicht schon zur Einsatzstelle, etwa 10 km südlich des Refugio, transportieren. Am Abend sprechen wir das weitere Vorgehen in der Gruppe ab und packen die Sachen für eine zweitägige Abfahrt auf dem Rio Baker. Refugio/
Zelt
F, BZ, A
10 Der Tag beginnt aufregend zu werden. Das liegt vor allem am Salton del Rio Baker (auch bekannt unter dem Namen Salton de San Carlos), zu dem wir heute mit unserem auf das nötigste reduzierten Gepäck wandern werden, denn den Rest geben wir Lilli und Rosendo zur Aufbewahrung. Nach etwa zwei Stunden kommen wir an und werden sicher noch einmal zwei Stunden brauchen, um die imposante Engstelle des Rio Baker gehörig zu besichtigen. Genau hier sollen in allernächster Zeit die Bauarbeiten für ein 800 MW Wasserkraftwerk beginnen. Das hat natürlich einige negative Effekte, denn das gesamte Tal, mit ihm die Anwesen vieler Landwirte, auch Rosendos und Lillis ist dabei, wird später geflutet. Wir werden hoffentlich nicht eine der letzten Gruppen Reisender sein, die die Flora und Fauna der Baker/Ñadistäler in ihrer Vielfalt genießen können. Die Zukunft wird zeigen, ob die Pläne des spanischen Energieriesen endesa durchgeführt werden oder das Tal den Bewohnern und künftigen Reisenden erhalten bleibt. Hoffen wir das beste.

Doch wenden wir uns dem Teilstück des Flusses nach der Engstelle zu. Je nach Wasserstand werden wir dort per 4,6 m Schlauchboot (Typ Avon) oder mit ein bis zwei Faltbooten (Typ Pouch)  und oder einem Plastkajak (Typ Prijon Kodiak) in den Fluss "stechen", natürlich ausgerüstet mit allen notwendigen Utensilien für das nasse - und bei uns auch etwas kältere - Element. Wir sehen die Welt Patagoniens nun aus einer neue Perspektive. Am Ende des Nachmittags halten wir Ausschau nach einem Zeltplatz und schlagen unser Lager auf.

Zelt F, BZ, A
11 Wir lassen uns treiben oder legen uns in die Riemen, ganz wie es der Rio Baker und unser Guide von uns verlangt. Wir werden den Fluss je nach dem Feeling und den Wasserverhältnissen hinabpaddeln und eventuelle größere Problemstellen auskundschaften und - wenn nicht anders sicherer, auch umtragen. Zeit, Wetter und die Form unserer kleinen Mannschaft konditionieren wie immer den Tagesablauf und auch die Tatsache, wie weit wir den Fluss hinunterfahren. Im Idealfall geht es bis knapp vor Tortel, dort können wir die Bootsfahrt beenden. Falls wir ein wenig kürzer paddeln, gibt es genügend Stellen, wo wir die Boote aus dem Wasser nehmen können, zusammenpacken und dann von einem Auto abgeholt werden. Je nach Zeitplan und Ort der Beendigung der Bootsfahrt steht es der Gruppe frei, eine Besichtigung der Ortschaft Caleta Tortel an der gleichnamigen Fjordbucht anzuschließen. Die Häuser des Orts sind fast durchweg auf Cipres-Pfählen erbaut, ebenso die Holzstege, die diese verbinden. Unser Auto bringt uns zurück zum Refugio. Refugio/
Zelt
F, BZ, A

Salton des Rio Baker, gewaltige Engstelle Salton des Rio Baker (auch Salto San Carlos genannt). Hinter dieser Engstelle beginnt unsere Flussabfahrt auf dem Rio Baker.

Foto (c) 2006 Olaf Wündrich

F=Frühstück
BZ= Brotzeit
A=Abendbrot

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Tag Aktivität Übern. Mahlzeiten
12 Wir packen unsere Sachen, verabschieden uns vom gastfreundlichen Ehepaar Lilli und Rosendo und fahren mit dem Auto nach Cochrane. Dort können wir kurz pausieren und dann geht es weiter auf altbekannter Strecke zurück zum Carrera See, mit vielen Fotostopps an Plätzen, an denen wir auf der Hinfahrt vielleicht nicht stoppen konnten oder wollten. Am See haben wir auch eine zweite Chance, die Marmorkavernen per Boot zu besichtigen - falls es das erste Mal nicht geklappt hat, und an seinen Ufern werden wir sicher ein lauschiges Plätzchen für unsere Zelte finden und den Abend geniessen können. Zelt F, BZ, A
13 Am vorletzten Tag unserer Reise geht es noch einmal über viele Kilometer Schotterstraße, bis zur Ortschaft Cerro Castillo, wo die betonierte Straße beginnt, und wir uns somit langsam der Zivilisation nähern. Die letzten zwei Fahrtstunden führen über einige Serpentinen und durch den Nationalpark Cerro Castillo direkt nach Coyhaique, wo wir
Sie in einem kleinen Hostal (DZ) unterbringen. Stadtfein gemacht, begeben wir uns auf die Promenade und gönnen uns ein Abendbrot in einem leckeren Restaurant am Platze.
Hostal F, BZ, A
14 Je nachdem, wie Sie Ihre Flüge ab Balmaceda gebucht haben oder wie Ihre zukünftigen Reisepläne aussehen, verabschieden wir Sie entweder am Flughafen Balmaceda oder in der Stadt Coyhaique. Kommen Sie gut nach Hause und bald einmal wieder!
F, BZ

Marmorkavernen, hier zwischen Pto Tranquilo und Bertrand Die Marmorkavernen sind über die Region hinaus bekannt. So Wetter und Zeit dies zulassen, werden wir sie natürlich besichtigen.

Foto (c) 2004 Olaf Wündrich

F=Frühstück
BZ= Brotzeit
A=Abendbrot

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Übersichtskarte Region Aysén


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Übersichtskarte Tour 07W01

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Bitte lesen Sie unsere AGB's für Dienstleistungen sowie die Häufigen Fragen durch. Während der Reise kann es vorkommen, daß Sie sich an Wasserwegen aufhalten oder solche überqueren, die mehr als knietief sind. Deswegen sollten Sie, falls Sie Nichtschwimmer sind, rechtzeitig vor der Reise einen Schwimmkurs ablegen.


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