Reise mit Geländewagen durch Region Aysén 2006 November - Chile
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Dreiwöchige
Reise per Allradgeländewagen durch einige der landschaftlich reizvollsten Gebiete Patagoniens, via Carretera Austral sowie anderen Straßen.
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Dieser Artikel wurde verfasst von Herrn Christof Niehues und Frau Lore Berger, unseren Kunden für diese Reise.
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vorbereitet und dank präziser Ausrüstungstipps optimal
gerüstet für alle Eventualitäten und kalten
Novembernächte fuhren wir auf Tour: 16 Tage abseits der üblichen
Patagonienrouten mit Olaf, expeditionserfahren in Tropen und
arktischem Eis, der auf unserer Route jeden Buschpfad und jeden
zweiten Einheimischen kennt, und "Tia Pia", einem Toyota Hilux
der älteren, zuverlässigen Sorte. |
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 | Unsere Interessen waren schwerpunktmäßig Landschaft, Leute und Botanik. Entlang der folgenden Route kamen wir voll auf unsere "Kosten":
Balmaceda –argentinische Pampa, Perito Moreno – Cochrane, Lago Cochrane – Los Ñadis, Rio Baker – Lago General Carrera – Tortel – Exploradorestal – Cerro Castillo – Puyuhuapi – Parque Queulat – Balmaceda.
Die Route war im Detail optimal vorbereitet; die Eckpunkte stimmten (Übernachtungen, Verpflegung, Tagestrecken, Pausen u.ä.); immer war Zeit für spontane Ausflüge und Erkundungen z.B. Pflanzenbestimmungen. Alles war sehr abwechslungsreich durch Wanderungen, Bootstouren und mehrstündige Ausritte mit Gauchos, die gut geplant viel Spaß gemacht haben. |
| In der Jahreszeit haben wir als Mitfünfziger nicht draußen geschlafen. Stattdessen haben wir von der Hüttenübernachtung im Schlafsack bis zum „Luxus“-Hotel alles kennengelernt. Unser Favorit: die einfachen chilenischen Hostals in Holzbauweise mit ihrer überschäumend familiären Gastfreundschaft und den reichlichen Mehrgängemenüs (übrigens köstlich: Alpaca-Fleisch). Spannend, z. T. verlockend, sind auch die Auswanderergeschichten in deutsch geführten Hostals „am Ende der Welt“. |  |
 | Unser guía tourística, Olaf, ist für die Arbeit besonders qualifiziert durch seine patagonienangepasste ruhige, geduldige Art, die ein Zusammensein sehr angenehm macht und vor Ort viele Tore und Gespräche öffnete. Zum anderen hat Sicherheit für ihn oberste Priorität, was sich in der hohen Qualität der Expeditionsausrüstung zeigt, aber auch in seiner bestimmten Art, kritischen Situationen und riskantem Verhalten vorzubeugen (z.B. überladenes Boot, Abseilen am Gletscher). Aus dem Basislager wurde er über Funk von Jamie, seiner Partnerin unterstützt. Sie war federführend bei der Tourplanung/ -organisation, legte für die Tourverpflegung unterwegs Lebensmitteldepots an und ermöglichte sogar in der patagonischen Wildnis Highlights wie einen echt guten Expresso. |
Es bleibt eine Vielfalt überwältigender Eindrücke: Da sind natürlich die ständig wechselnden Landschaften (Gebirge, Seen, Vulkane, Gletscher, Pampa) und die unermesslichen Wälder mit z. T. gigantischen Baumriesen, die uns Mitteleuropäer ehrfürchtig staunen und uns die Allmacht einer unzerstörten Natur beeindruckend erfahren ließen. In Erinnerung bleiben aber auch die Gespräche und die Einblicke in andere Lebensstile (z.B. Schafzüchter, Gaucho, Auswanderer). Und wer würde die spannende Beobachtung von Kondoren, von Huemules (chilenische Hirschart) und stundenlange Paarungs-/Ausbildungsspiele von ca. 60 Delphinen in einer flachen Bucht, z.T. nur wenige Meter von unserem Uferstandort entfernt, jemals vergessen ?
Lore & Chris
 
Publiziert am: Donnerstag, 09. August 2007 (2040 mal gelesen) Copyright © by ColibriVentura - GUIDING in PATAGONIA |