Benito Gletscher, Patagonien, für Martin Sessions & Associates 2007 Februar bis März - Chile
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Zweiphasige
Expedition mit
Teilnehmern aus Australien, Großbritannien, Norwegen, Chile
und
Deutschland. Ziel: Wiederholungsbeobachtung von Gletscherbewegungen
mittels DGPS, Bestimmung von Trimmlinien, Geologie, Flechten
(Lichenology), tree-coring, Bathymetrie des dem Gletscher
vorgelagerten Sees, Meteorologie, Vergleichsfotografie.
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Die Internationale wissenschaftliche Benito-Gletscher Expedition 2007
unter Leitung von Martin P.N. Sessions brachte Aufschluss zum
einen über die Veränderungen der rein topographischen
Größe und der Flusscharakteristika des
Benito Gletschers im Vergleich zur Vorgängerexpediton im Jahre
1972/73 und lieferte auch neue Erkenntnisse für die
beteiligten Wissenschaftler.
Historie:
Die Joint Services Expedition (JSE) der britischen
Streitkräfte entsandte im Jahre 1972 ein Team an Freiwilligen
sowie einen Vermesser zum nördlichen Patagonischen Eisfeld, um
in einer fünfmonatigen Expedition den Benito Gletscher
näher
zu untersuchen. Die Resultate der JSE konnten sich sehen lassen: eine
exakte Karte der bisher unaufgenommenen Bahia Kelly entstand,
Aufzeichnungen der Meteorologiestation lieferten wichtige
Informationen, auf dem Benitogletscher wurde Eisabschmelzung und
-fortbewegung gemessen, und das Expeditionsteam konnte einige
Erkundungstouren auf verschiedenen Gletschern und dem
nördlichen patagonischen Inlandeis unternehmen, bei denen
weitere wissenschaftliche Untersuchungen angestellt werden konnten.
Unsere Benito Expedition 2007 knüpfte an die JSE 1972/73 an.
Natürlich bedienten wir uns neuzeitlicherer Methoden: Das
Morsefunkgerät wurde abgelöst vom Satellitentelefon
und Kurzwellensprechfunk, der Theodolit reiste nur noch als "Notanker"
mit, falls das moderne Trimble DGPS System ausfallen sollte. Zwei der
wenigen Ausrüstungsgegenstände, die wohl bei beiden
Expeditionen gleich blieben, waren der Fotoapparat des
Expeditionsleiters sowie der Geologenhammer namens "Berta" unseres
Expeditionsgeologen Stuart Harron. Um zu unserem Einsatzgebiet, dem
Gletscher, zu kommen, benutzten wir von komfortablen umgebauten Trawlern
über Schlauchboote, Faltboote und Macheten meist unsere
eigenen Füße, steigeisen- oder gummistiefelbewehrt.
Im
Nachhinein war das Wetter gar nicht so schlecht, und abgenommen haben
wir nur ein bisschen. In Zukunft wird hier mehr über diese
Expedition zu lesen sein, wir arbeiten gerade daran.
Einige Fotos zu dieser Expedition können Sie hier betrachten. Haben Sie Interesse, über diese Referenz genauere
Erkundigungen beim Auftraggeber einzuholen? Sie können uns
diesen Wunsch per Feedbackformular
angeben, wir leiten Ihre Daten dann an den Auftraggeber weiter. 
Publiziert am: Donnerstag, 09. August 2007 (2281 mal gelesen) Copyright © by ColibriVentura - GUIDING in PATAGONIA |