Die
Familie Villagran
lebt zum
größten Teil von der Viehwirtschaft und einer
nachhaltigen
Holzwirtschaft. Sie kümmern sich von früh bis
spät um
Ihre Rinder, Pferde, Ziegen, Truthähne, Gänse,
Hühner
etc. Frau Adelaida hat sich durch ihre enthusiastische und zupackende
Art bei vielen Projekten in der kleinen Siedlungsgemeinschaft von
Levican eine geachtete Position erarbeitet. Sie spinnt, färbt,
webt auf einem einfachen Handwebstuhl oder strickt bezaubernde,
haltbare Ponchos, Reisetaschen oder andere Bekleidungsstücke,
meist für ihre Söhne. Seit Ihrer Geburt lebt sie auf
Levican.
Ihr Vater, der sogenannte
Rey
von Levican,
hatte sich dereinst hier angesiedelt. Durch die Auswirkungen des
Ausbruchs des Vulkans Hudson im Jahre 1991 wurde ein großer
Teil
der Ländereien der Familie dezimeterstark von einer
Vulkanascheschicht bedeckt. Unter diesen Bedingungen musste
die
Familie ihr Land temporär verlassen und suchte Zuflucht in
einem
unbetroffenen Teil der Region. Nach ihrer Rückkehr fingen sie
wieder ganz von vorn mit der Bewirtschaftung an. Mittlerweile sind
viele hundert Hektar reforestiert worden, und so wird es wohl in 15 bis
20 Jahren einen grünen Fleck mehr auf Levican geben. Guido und
Elian sind die Stützen ihrer Mutter und kümmern sich
um die
Viehherden und die Holzwirtschaft. Beide sind ausgezeichnete Reiter und
Gauchos und haben viele Jahre in den Vereinigten Staaten von Amerika
beim Management großer Schafs- und Rinderherden geholfen.
Weitere Fotos der Familie Villagran können Sie
hier
einsehen.